Schwedischer Elchpop bei "7. Mountains"

Aus dem Generalanzeiger Bonn, 3. Juni:

"Und weiter mit dem Shuttlebus nach Rhöndorf. Die Neuankömmlinge mussten sich entscheiden: Kreative Cover mit „The Spix“ bei einem Glas Wein im Böllchen oder doch lieber – nanu – „schwedischer Elchpop“? Beifall und Jubel für den Auftritt von Pia Fridhill samt Band schallte schon von Weitem aus dem Restaurant Chamai. Zwar kein Elch in Sicht, dafür aber umso gefühlvollere Popmelodien: „Take a deep breath and kiss me underwater, don't worry about the world above“. Die Räume waren rappelvoll, Zuhörer tummelten sich sogar vor dem geöffneten Fenster. Eine Ode an ihre alte Heimat Schweden ließ sich Fridhill nicht nehmen: „Die ersten sieben Jahre, nachdem du ausgewandert bist, sind die schwierigsten“, meinte sie; das damalige Heimweh habe sie musikalisch festhalten wollen. Am Ende, fügte sie lachend an, sei aber alles wieder gut gewesen: „Danach kommen dann sieben Jahre, in denen du auf einmal alles geil findest.“